Der Intensivkurs soll...
... den Einstieg in die Zahnarztpraxis erleichtern.
... das Praxisteam bei der Einarbeitung unterstützen/entlasten.
... praxisnahes Basiswissen vermitteln.
Die angespannte Fachkräftesituation ist eine große Herausforderung und erfordert vielseitige und flexible Lösungsansätze, auch für Zahnarztpraxen. Eine Möglichkeit ist die Einstellung berufsfremder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber sowie das Praxisteam zu unterstützen.
Um diesen sogenannten Quereinsteigern den Start in die Zahnarztpraxis zu erleichtern und das Praxisteam bei der Einarbeitung zu entlasten, hat die BLZK einen Intensivkurs ins Leben gerufen, der von den Zahnärztlichen Bezirksverbänden (ZBV) angeboten und durchgeführt wird.
Die Maßnahme richtet sich an berufsfremde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zahnarztpraxen sowie an Interessierte, die einen Einstieg in die Branche suchen.
Im Fokus steht die Vermittlung von praxisnahem Basiswissen. Dabei konzentriert sich der Kurs auf wesentliche Themen wie die Assistenz bei Behandlungen, organisatorische Aufgaben in der Verwaltung sowie das Verständnis von Abläufen und Fachbegriffen. Die Teilnehmenden erhalten damit ein solides Fundament, um das Fachpersonal und die Praxisinhaber effizient zu unterstützen.
Theoretische Grundlagen und praxisnahe Beispiele
Der Intensivkurs erstreckt sich über sechs Unterrichtstage, die in drei Blöcken zu je zwei Unterrichtstagen unterteilt sind. Er ist als Präsenzveranstaltung konzipiert – dies fördert nicht nur die direkte Interaktion, sondern ermöglicht auch das konzentrierte und fokussierte Lernen und Verinnerlichen der Kursinhalte. Erfahrene Referentinnen und Referenten verbinden die theoretischen Grundlagen mit Beispielen aus dem Alltag.
Die Schulung soll keinesfalls eine ZFA-Ausbildung ersetzen. Aufgaben und Inhalte, die nach dem Zahnheilkundegesetz nur an ausgebildete ZFA delegiert werden dürfen, wie das Erstellen von Röntgenaufnahmen, die Freigabe von Medizinprodukten oder Prophylaxebehandlungen am Patienten sowie zahnärztliche Abrechnung sind nicht Bestandteil des Kurses. Der Kurs vermittelt die Voraussetzungen für Tätigkeiten, die von berufsfremden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen werden können.
ZBV ermöglichen flexible und ortsnahe Teilnahme
Der Kurs zum Quereinstieg wird von den ZBVen angeboten, um eine ortsnahe und flexible Teilnahme zu ermöglichen. Dabei kooperieren wir mit dem ZBV Niederbayern. Damit können berufsfremde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell und gezielt in den Praxisalltag eingebunden werden. Gleichzeitig lässt der Kurs sich als Teil eines erfolgreichen Onboardings einsetzen und hilft, die Qualität in den Praxisabläufen sicherzustellen.
